Im März 2026 konnte unsere Schule im Rahmen des Erasmus+-Programms wertvolle internationale Erfahrungen sammeln: Unsere Lehrkraft Frau Lantsch nahm an einem zweiwöchigen Teaching Assignment am 1. Gymnasio Rafina bei Athen teil.
Ziel dieses Aufenthalts war es, Unterricht in einem europäischen Partnerland aktiv mitzugestalten, neue Impulse für unsere Unterrichtsentwicklung zu gewinnen und den interkulturellen Austausch weiter zu stärken.
Während des Aufenthalts wurden mehrere Unterrichtsprojekte in unterschiedlichen Lerngruppen durchgeführt. In den Englischklassen arbeiteten die Schüler*innen an projektorientierten Aufgaben zu den Themen „Alltag in Deutschland und Griechenland“ sowie „Touristische Empfehlungen für Athen und Rafina“. In den Deutschklassen lag der Fokus auf einfachen sprachlichen Vergleichen zwischen Schulalltag und Essgewohnheiten in beiden Ländern.
Ein zentraler Bestandteil des Aufenthalts war die enge Zusammenarbeit mit den griechischen Kolleginnen und Kollegen. Besonders hervorheben möchten wir die außergewöhnliche Herzlichkeit, mit der Frau Lantsch am 1. Gymnasio Rafina aufgenommen wurde. Das Kollegium zeigte großes Interesse am fachlichen Austausch, war jederzeit unterstützend und gewährte offene Einblicke in den eigenen Schulalltag. In Gesprächen zwischen den Unterrichtsstunden sowie im Team-Teaching entstand ein intensiver Austausch, von dem wir als Schule in besonderem Maße profitieren.
Auch die Beziehung zwischen Lehrkräften und Schüler*innen vor Ort hat uns beeindruckt: Sie ist geprägt von gegenseitigem Respekt, Vertrauen und einer sehr wertschätzenden Atmosphäre.
Neben dem Unterricht konnten wir wertvolle Einblicke in das griechische Schulsystem gewinnen. Auffällig waren organisatorische Unterschiede, etwa das Fehlen einer Sporthalle – der Sportunterricht findet stattdessen im Schulhof statt – sowie kulturelle Elemente wie ein gemeinsames Gebet am Morgen.
Auch außerhalb des Schulalltags bot der Aufenthalt zahlreiche Möglichkeiten, das Land besser kennenzulernen. Der Besuch von Athen und der Akropolis, der historischen Stadt Nafplio – der ersten Hauptstadt Griechenlands – sowie des eindrucksvoll gelegenen Tempels von Poseidon ermöglichte einen vertieften Zugang zur Geschichte und Kultur Griechenlands und ergänzte die schulischen Erfahrungen auf besondere Weise.
Ein weiteres Highlight war die Teilnahme an den Feierlichkeiten zum griechischen Unabhängigkeitstag. In einer eindrucksvollen Schulveranstaltung mit musikalischen Beiträgen des Schulchores sowie der anschließenden Parade wurde die Bedeutung von Geschichte, Tradition und nationaler Identität im Schulalltag deutlich sichtbar – ein Aspekt, der sich vom deutschen Kontext unterscheidet.
Das Teaching Assignment hat uns als Schule wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unseres Unterrichts gegeben. Es hat gezeigt, wie gewinnbringend europäische Zusammenarbeit im Bildungsbereich ist – fachlich, methodisch und persönlich.
Wir freuen uns darauf, die entstandenen Kontakte weiter auszubauen und zukünftige Erasmus+-Projekte gemeinsam zu gestalten.





















