Während unseres Job-Shadowings an der IES Ramón y Cajal in Saragossa (Spanien) konnten wir wertvolle und inspirierende Einblicke in eine Schule gewinnen, in der Inklusion gelebter Alltag ist. Die Schule wurde bereits als beste Schule Spaniens ausgezeichnet, und auch Felipe VI hat sich vor Ort ein Bild von der besonderen pädagogischen Arbeit gemacht.
Besonders beeindruckt hat uns der praxisorientierte Ansatz im Umgang mit Schüler:innen mit Förderbedarf. Ein großer Teil des Unterrichts findet nicht im klassischen Klassenraum statt, sondern in handlungsorientierten Lernumgebungen. So verbringen die Jugendlichen beispielsweise 18 von 30 Wochenstunden in Workshops. Dort übernehmen sie verantwortungsvolle Aufgaben – etwa im Bereich der Hausmeistertätigkeiten innerhalb der Schule, in der schuleigenen Gärtnerei oder auch in Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen wie einer Wäscherei in der Stadt.
Die Eindrücke aus Saragossa haben uns sehr inspiriert. Viele der beobachteten Ansätze bieten Ideen für die Weiterentwicklung unseres eigenen schulischen Handelns.










